Berta Footh meent: 852. Folge
Düsse Geschicht is loegenhaft tau vertellen, oewer wohr is se doch“ – wecke plattdüütsche Autor fängt man noch eenmol so an? Mi geiht dat so ähnlich: all an’n 18. Februwor, as de Snei uppe Straten noch lang nich so „anfräten“ wier as hüt, un ok noch richtig kolt, dunn wier mang de Meisen un de Amseln an de Fodderstell, de ‘ne annere Mietspartei uppen Hof achter dat Hus inricht’t hett, ok een Star. Sei weiten je: Amseln hüppen, ‘n Star („‘ne Sprei“) sett een Been vör dat annere. Un wenn hei (orrer sei) flücht, denn süht dat ut as de Baukstav Delta (?).
Dat Letzte heff ik vun den Läser, de gelägentlich mit mi oewer „niege Nahrichten ute Vagelwelt“ korrespondeert un mi Anrägungen gifft. Ik heff em dit Bilääfnis fuurts mitdeelt, denn hei harr mi all 2009 dorup henwiest, dat de iersten Stare üm düsse Tiet tau erwarten sünd. Un an’n 23. harr ik ‘n Breef in’n Kasten: hei harr ok all Spreien, all an’n 13.2. seihn, oewer inne Nuurdwestliche Vörstadt! Ik wier ‘n bäten verwunnert, dat hei gor nix vun miene Koort schreef – oever dunn klingelte all dat Telefon, de möt ‘n Ümwech maakt hebben, hei harr ehr nu ierst innen Kasten. Nu sall ik oewer de Läser utrichten: „Wenn Sei Voegel faudert hebben, nich tau fix uphüren, wiedermaken, tauminnst bet Midde April!“, denn „siene“ Stare maakten ‘n ganz trurigen Indruck, as sei so innen Busch seten – de Feddern so upplustert, „as sei dat maken, wenn sei krank sünd orrer frostig“. Sei hebben sik also villicht dorup instellt, dat sik dat inne letzten Johren hier üm düsse Tiet all gaut läben lett?
Nu noch ‘n Rat, den ik mi vörrig Johr all vörmarkt heff, as ik mi beklaacht harr, dat in usen Hof gor kein Star mihr tau seihn wier: Stare moegen giern Gesellschap. Wenn Sei also ih Ehre Gägend wecke ansiedeln müchten (in usen Hof gifft dat keine Kirschenbööm …), denn is’t bäder, nich bloots einen, sünnern twei Starenkasten antaubeiden, koenen sogor in eenen Boom sien. Mien Nahwer secht allerdingens, bäder an’n Stadtrand, un dor, bi’t Witte Krüz, sall dat ok ‘ne richtige grote Kolonie gäben, in Stadtmitte künnen dat süss tau väle warden.
Tau’n Sluss ‘n Wuurt för miene Läserinnen: nich den Internationalen Frugendach an’n 8.März vergäten! Bloots up einen vun miene Wandkalenner is de verteikent; oewer de blifft wichtig: Politiek bruukt „Frugenpower“, bisünners in Tieden mit Krieg un Krisen, richtig?